BiblioLoad. Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl

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"Früher oder später würde er zurückkehren, das wusste ich. Ich konnte Zeit gewinnen, gut und ohne Angst leben, ihn fast vergessen. Aber jetzt ist der Rückfall da. The Big One. Er zwingt mich, mir die großen Fragen zu stellen, Rechenschaft abzulegen: Was bleibt von meinem Kampf gegen die Krankheit, vom Antikrebs-Lebensstil, wenn ich diesmal unterliege? Alles, so meine ich. Warum, erkläre ich in diesem Buch. Zugleich möchte ich allen Lebewohl sagen, die meine früheren Bücher gelesen und mich auf meinem Weg begleitet haben. So oder so, ich glaube an ein Wiedersehen: Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl." 19 Jahre nach seiner ersten Diagnose, nach Jahren intensivster Forschung und zwei Büchern, die Millionen Lesern in aller Welt Alternativen im Umgang mit ihrer Krebserkrankung aufzeigten, muss David Servan-Schreiber sich der Erkenntnis stellen, dass die Zeit knapp wird. Rückhaltlos offen schildert er seine Ängste - aber auch den geglückten Versuch, keinen Tag ohne Freude, ohne Hoffnung zu leben. Er stellt seine Erkenntnisse auf den Prüfstand und bekennt, wo er selbst von seinen Ratschlägen abgewichen ist. Und schreibt, mit ungebrochenem Mut, ein sehr persönliches, bewegendes Buch über die Frage, wie wir leben und uns auf den Tod vorbereiten wollen; weise, ehrlich, inspirierend.

Autor(en) Information:

David Servan-Schreiber, 1961 geboren, war Neurowissenschaftler und Psychiater. Er erhielt seine wissenschaftliche Ausbildung in Amerika, wo er bei dem Nobelpreisträger Herbert Simon promovierte. In Pittsburgh gründete er das "Center for Complementary Medicine", das er bis zuletzt leitete. Bereits sein erstes Buch "Die neue Medizin der Emotionen" wurde zum Weltbestseller. Nachdem bei ihm im Alter von 31 Jahren ein aggressiver Hirntumor diagnostiziert wurde, widmete er sich der Erforschung alternativer Behandlungsmethoden von Krebs und veröffentlichte das "Antikrebs-Buch", das millionenfach verkauft und in 40 Sprachen übersetzt wurde. 19 Jahre später erlag David Servan-Schreiber am 24. Juli 2011, kurz nach Erscheinen seines letzten Buches "Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl" (dt. Ausgabe Jan. 2012), seiner Krankheit.

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