BiblioLoad. Damals bei uns daheim

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Sommerfrische, Rabatz im Scheunenviertel, die leidige Schule, Familienfeiern und ein heißgeliebtes Fahrrad - mit "Damals bei uns daheim" hat Hans Fallada seiner Kindheit und seiner frühen Jugend ein Denkmal gesetzt. Von den schweren Tagen, den Ängsten und Zwängen, den Aufenthalten in Heilanstalten und dem Suizidversuch - davon scheint nur selten etwas durch. Augenzwinkernd mischt der Autor Erlebtes und Erfundenes und führt in einem farbenfrohen Reigen durch den Alltag einer bürgerlichen Familie. Ganz nebenbei entsteht dabei ein Porträt Berlins zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Lesung mit Rüdiger Kuhlbrodt

Autor(en) Information:

Hans Fallada wurde in Greifswald als Sohn eines hohen Justizbeamten geboren. Er verließ das humanistische Gymnasium ohne einen Abschluss und absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre. Zwischen 1915 und 1925 war er Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter. 1920erfolgte sein Roman-Debüt mit "Der junge Goedeschal", seit 1931 ist er freiberuflicher Schriftsteller. Mit dem vielfach übersetzen Roman "Kleiner Mann − was nun?" (1932) wurde Fallada weltbekannt. In der Zeit des Faschismus lebte er als "unerwünschter Autor" zurückgezogen auf seinem Sechs-Morgen-Anwesen in Mecklenburg. 1945 siedelte er nach Berlin über und starb dort 1947.